Gabriel zerstört Solar-Fabrik

Sabotage an Energie-Wende vernichtet
hunderttausende Arbeitsplätze

17.06.2015, Freiburg (LiZ). Nach Sovello, Q-Cells, Solar Millennium, Solarhybrid, Solon, Solarwatt und Centrotherm muß nun auch die Freiburger Solar-Fabrik des im Jahr 2009 gestorbenen Erneuerbare-Energien-Pioniers Georg Salvamoser aufgeben und den Betrieb bis Ende Juni schließen. Hunderttausende von Arbeitsplätzen wurden in den vergangenen Jahren durch die Sabotage der Energie-Wende vernichtet. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie der "rote" Wirtschafts-Minister und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel.

Bereits seit 2010 wurde in Deutschland der Ausbau der Photovoltaik massiv gebremst. Während in den Jahres zuvor ein exponentielles Wachstum zu verzeichnen war, stagnierte der Ausbau in den Jahren 2010, 2011 und 2012 bei rund 7,5 Gigawatt und sank im Jahr 2013 um 55 Prozent auf nur noch 3,3 Gigawatt (Siehe unseren Artikel v. 10.01.14). Im vergangenen Jahr ging das Wachstum der Photovoltaik in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit März 2009 zurück (Siehe unseren Artikel v. 2.12.14). Allein in den beiden Jahren 2013 und 2014 hat Wirtschafts-Minister Gabriel im Dienste der "Großen Vier" mehr als 100.000 Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien zerstört.

Im Februar 2014 mußte die Freiburger Solar-Fabrik Insolvenz anmelden. Und Ende April hatte der südbadische IG-Metall-Chef Hermann Spieß mit Blick auf Freiburger die Solar-Fabrik öffentlich davor gewarnt, daß mit "dem Schlimmsten" zu rechnen sei. Ende Mai mußte die Solar-Fabrik weitere 65 Arbeitsplätze abbauen. Nun ist sie am Ende. 1996 war das Unternehmen vom Umweltpreisträger Georg Salvamoser gegründet worden. Dieser starb im Jahr 2009.

"Schwarz-Rot" wird die erneuerbaren Energien jedoch nicht völlig ruinieren können. Laut einer Studie der Schweizer Großbank UBS wird sich der Bau privater Solaranlagen in Deutschland schon bald sogar ganz ohne Fördermittel rentieren. Die UBS prognostizierte zudem, daß in der Folge die Stromverkäufe der Atom- und Kohlestrom-Konzerne RWE, E.on, Vattenfall und EnBW bis 2020 um weitere 20 Prozent einbrechen - und ihre Gewinne aus dem Stromgeschäft um 50 Prozent absacken. Die Pleite dieser Konzerne kann also von "Schwarz-Rot" lediglich verzögert, aber nicht mehr abgewendet werden.

Quelle: http://www.linkszeitung.de/enerer150617liz.html

 

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