Sieben Jahre Kampf gegen TEPCO , Sieben Jahre Kampf für Menschenrechte und Meinungsfreiheit, Sieben Jahre nach Fukushima !

Vortrag mit der Journalistin, Kabarettistin und Menschenrechtsaktivistin
Mako OSHIDORI aus Tokio


Donnerstag, 5. April 2018, 19 Uhr
Uni Freiburg KG1, HS 1009

 

 

 

Mako OSHIDORI war eigentlich eine „normale“ Kabarettistin in Japan, bis zum 11. März 2011, als die drei Reaktoren in die Luft gingen. Sie hat aber nicht wie die meisten anderen Berühmtheiten geschwiegen, als ihr gesagt wurde, „sie solle in der Öffentlichheit nicht über die nukleare Katastrophe sprechen.“ – „Aber warum?“ So ist eine der kritischsten Journalist_innen gegen TEPCO und Japans Atompolitik geboren.
Jetzt ist sie die einzige Journalistin, die sieben Jahre nach dem Super GAU in Fukushima noch immer regelmäßig zur Pressekonferenz von TEPCO geht und kritische Fragen stellt. Sie recherchiert über die Folgen der Reaktorkatastrophe für Gesundheit und Umwelt, spricht mit Menschen vor Ort und berichtet in der Öffentlichkeit über die akuten Probleme bei den Aufräumarbeiten in der AKW-Ruine und in kontaminierten Gebieten sowie über die Menschen, die entweder noch in Fukushima leben oder von dort geflohen sind.
Der Druck auf sie ist groß. Der Sicherheitsdienst hat sie schon verfolgt. Andere kritische Journalist_innen haben bereits das Handtuch geworfen. Trotzdem steigt sie aufs Podium mit ihrem Mann Ken, ebenso Unterhaltungskünstler und ihr großer Unterstützer, um die Probleme an die Öffentlichkeit zu bringen. Dabei vergessen sie nie den Humor. Die Oshidoris werden den Abend mit ihrer künstlerischen Performance und Musik lebendig gestalten.

Eintritt frei. Spenden Willkommen.

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