Atommüll

Anti-AKW-Demo in Heilbronn

Auftakt zum CASTOR-Widerstand
 
Heilbronn (LiZ). Die traditionelle Anti-AKW-Demo zum Fukushima-Jahrestag fand diesmal - um eine Woche vorverlegt - in Heilbronn statt. Sie bildete zugleich die Auftakt-Veranstaltung für den Widerstand gegen den geplanten CASTOR-Transport auf dem Neckar.

Bus zur Anti-Castor-Demo in Heilbronn

Nach längerer Pause sollen wieder Castoren „rollen“ bzw. “schippern“. Fünf Transporte sollen auf sogenannten Schubleichtern 50 km vom AKW Obrigheim durch das dichtbesiedelte Gebiet von Heilbronn zum AKW Neckarwestheim gebracht werden. Das Zwischenlager in Neckarwestheim wurde von EnBW in den brüchigen Kalk eines Steinbruchs hineingebaut. Es ist einsturzgefährdet und seine Genehmigung läuft 2046 aus. Der Energiekonzern EnBW gaukelt der Öffentlichkeit vor, diese riskante und unnötige Atommüll-Verschiebung wäre der „Entsorgung“ förderlich.

Dokumentarfilm Journey without end - Living in the nuclear age

Journey without end

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmvorführung mit der Regisseurin Masako Sakata aus Japan

Demo für sofortige Stilllegung ...

... der Brennelemente-Fabrik Lingen
29.10.2016, Lingen (LiZ). Unter dem Motto "Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen! Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!" haben Atomkraft-GegnerInnen im nieder­sächsischen Lingen gegen die weltweite Belieferung von Atom­kraftwerken protestiert. RednerInnen prangerten vor allem die "skrupellose" Versorgung der französischen Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom, sowie der belgischen AKW Doel und Tihange an.

Bus zur Demonstration in Lingen 29. Oktober 2016

Uranfabriken schliessen!
Fessenheim jetzt den Saft abdrehen!
Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Beginn: 29. Oktober 2016, 13 Uhr, Bahnhof Lingen
Abschlusskundgebung vor dem Alten Rathaus

Auf nach Bure gegen den atomaren Kahlschlag!

Zaunbau im Wald von Mandres-en-Barrois

Aufruf zum Waldspaziergang gegen den atomaren Kahlschlag am Sonntag, 19. Juni 2016 in Mandres-en-Barrois bei Bure.

Vor einem Monat wurde über das Vorhaben der französischen Regierung abgestimmt, die Entsorgung von hoch radioaktivem Müll in tiefen geologischen Schichten in Bure (Lothringen, ca. 120 Km von der deutschen Grenze entfernt) unter dem Deckmantel der „industriellen Forschung“ durchzusetzen. Das Gesetz hat den Senat passiert, die Abstimmung der Assemblée Nationale steht noch an. Damit wäre die erste industrielle Phase von CIGEO mit dem Bau von 40 Kilometern unterirdischen Stollen, wie das Entsorgungsprogramm heißt, im Kasten.
Baugenehmigung oder nicht: die ANDRA (Agentur für die Atommüllentsorgung), die für die Durchführung des Projektes vor Ort verantwortlich ist, schert sich wenig um die gesetzlichen Voraussetzungen. Die Bauarbeiten sind bereits zu Gange. Im Wald von Mandres-en-Barrois wird gerodet, Stacheldrahtzäune werden lang gezogen.
Dies geschieht nicht ohne Widerstand von EinwohnerInnen und AtomkraftgegnerInnen vor Ort. Dieser nimmt seit dem internationalen antikapitalistischen Antiatomcamp vom vergangenen Sommer fahrt auf. Der ehemalige Bahnhof von Luméville an der künftigen CASTOR-Strecke, hat sich neben dem Haus des Widerstandes in Bure (Bure Zone Libre) zu einem wichtigen Stützpunkt des Widerstandes etabliert. Der Widerstand organisiert sich.

Demonstration gegen das geplante Atommülllager in Bure

Marsch der 200 000 Schritte – Sonntag, 5. Juni 2016

Programm:

Vormittag : 3 Wanderungen zur Auswahl zum Thema Atommülltransporte

8:30 Uhr: Château d’eau Gondrecourt-le-Château > Bure (19 km)

9:30 Uhr: Ancienne Gare de Horville > Bure (12 km)

10:30 Uhr: Ancienne Gare de Luméville > Bure (7 km)

Kreative Einmischung erwünscht! Die Wanderungen führen an der geplanten CASTOR-Bahn entlang. Künftig sollen 130 Jahre lang 2 Atomtransporte die Woche fahren.

Ab Mittag : Treffen vor dem „Labo“ in Bure

Picknick – Infostände – Widerstandschor – Musik – etc.

um 15 Uhr : Topfkonzert - Warum ein Konzert mit Töpfen?
„Trainer ses casseroles“ heißt sinngemäß „Dreck am Stecken haben“. Den Dreck hat die Andra mit Cigéo und dem Atommüll am Stecken: Lügen über die Geothermie in der Gegend, Lügen über die Risiken der unterirdischen Lagerung von Atommüll, Lügen über die Kosten von Cigéo. Bringt alte Töpfe mit!
Zum Schluss gibt es dann eine Mitmachaktion. Wir wollen Spuren hinterlassen.

Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart

Die Atommüll-Kommission des Bundestages will in den kommenden Tagen bei einer sogenannten „Konsultation Endlagerbericht im Entwurf” Teile ihres Berichtes zur öffentlichen Diskussion stellen. 70 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aus der ganzen Bundesrepublik, darunter auch die Anti-Atom-Gruppe Freiburg, erklären im Vorfeld, dass sie sich an dieser Veranstaltung nicht beteiligen werden.

30 Jahre Tschernobyl - Fessenheim-Beznau Brückenaktionen am 24.4.16

30 Jahre Tschernobyl - Fessenheim-Beznau Brückenaktionen am 24.4.16

Die Veranstalter gehen von einer höchst erfreulichen Teilnehmerzahl von (bisher) 4250 Menschen aus und werten die friedlich-selbstbewussten Aktionen als vollen Erfolg. Unser Dank geht an alle trinational Aktiven!
 

"Heruntergekommen" - Die Notstrom-Aggregate ...

... in 57 Prozent der französischen Atomkraftwerke

Paris (LiZ, 18.03.2016). Geheimpapiere des französischen Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF, die ein Whistleblower zugänglich gemacht hat, offenbaren den miserabler technischer Standard von über 57 Prozent der französischen Atomkraftwerke. Kein einziges der Notstrom-Aggregate war ohne Mängel.

Grün stünde für "keine Mängel" - doch in diese Rubrik wurde kein einziges der Notstrom-Aggregate der 58 französischen Atom-Reaktoren von eigenen Fachleuten des Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF eingeordnet:

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