Atommüll

Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart

Die Atommüll-Kommission des Bundestages will in den kommenden Tagen bei einer sogenannten „Konsultation Endlagerbericht im Entwurf” Teile ihres Berichtes zur öffentlichen Diskussion stellen. 70 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aus der ganzen Bundesrepublik, darunter auch die Anti-Atom-Gruppe Freiburg, erklären im Vorfeld, dass sie sich an dieser Veranstaltung nicht beteiligen werden.

30 Jahre Tschernobyl - Fessenheim-Beznau Brückenaktionen am 24.4.16

30 Jahre Tschernobyl - Fessenheim-Beznau Brückenaktionen am 24.4.16

Die Veranstalter gehen von einer höchst erfreulichen Teilnehmerzahl von (bisher) 4250 Menschen aus und werten die friedlich-selbstbewussten Aktionen als vollen Erfolg. Unser Dank geht an alle trinational Aktiven!
 

"Heruntergekommen" - Die Notstrom-Aggregate ...

... in 57 Prozent der französischen Atomkraftwerke

Paris (LiZ, 18.03.2016). Geheimpapiere des französischen Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF, die ein Whistleblower zugänglich gemacht hat, offenbaren den miserabler technischer Standard von über 57 Prozent der französischen Atomkraftwerke. Kein einziges der Notstrom-Aggregate war ohne Mängel.

Grün stünde für "keine Mängel" - doch in diese Rubrik wurde kein einziges der Notstrom-Aggregate der 58 französischen Atom-Reaktoren von eigenen Fachleuten des Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF eingeordnet:

Die Anti-Atom-Bewegung Buch-Vorstellung und Diskussion

Pressemitteilung der AAFr vom: 

Mittwoch, 17. Februar 2016

BäuerInnen, WinzerInnen, linke StudentInnen und Jugendliche, Alte und Junge, Hippies, K-Gruppen-Mitglieder und Autonome, Konservative und Sozis, Militante und Gewaltfreie. Nie beteiligten sich so viele an Info- und Aufklärungs-Aktionen, strömten zu Demos, kämpften an Bauzäunen, besetzten Bauplätze und blockierten Transportwege.

"Brennelemente-Fabrik Lingen schließen!" ...

Demo im "rot-grünen" Niedersachsen

 

1.2.2016. Lingen (LiZ). Atomkraft-GegnerInnen demonstrierten am Sonntag für die Schließung der Brennelemente-Fabrik Lingen. Diese beliefert nicht nur das Risse-AKW Doel in Belgien, sondern auch das älteste französische AKW Fessenheim.

Japan: Hohe Cäsium-Belastung der Luft ...


... auch lange nach Fukushima-Katastrophe

Tokio (LiZ). In der 26 Kilometer von den Reaktor-Ruinen des AKW Fukushima Daiichi entfernten Stadt Minamisoma wurden deutlich erhöhte Konzentrationen von radioaktivem Cäsium-137 in der Luft gemessen. Dies ergaben Auswertungen eines europäisch-japanischen ForscherInnen-Teams.

China: Stärkerer Ausbau der Erneuerbaren als der Atomenergie

 

Peking (LiZ). Das chinesische Regime sieht derzeit bis 2020 einen rund zehnmal stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien als der Atomenergie vor. Laut dem Ent­wurf eines Fünf-Jahres-Plans soll die Atomenergie von derzeit rund 22 Gigawatt auf 58 bis 88 Gigawatt ausgebaut werden.

70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Pressemitteilung der AAFr vom: 

Mittwoch, 5. August 2015

70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki
Gedenken reicht nicht – atomwaffenfrei jetzt!

Atommüll-Konferenz contra "simulierte Bürgerbeteiligung"

21.6.2015, Berlin (LiZ). Über ein Jahr nach ihrer Gründung veranstaltete die von Bundestag und Bundesrat einge­setzte Atommüll-Endlager-Kommission den ersten "Bürger­dialog". Die Anti-Atom-Bewegung wertet diesen als "simulierte Bürgerbeteiligung", boykottierte die Teilnahme und veranstaltete zeitgleich eine Konferenz "Atommüll ohne Ende".

Menschenkette im lothringischen Bure

Protest gegen Atommüll-Endlager-Projekt

Nancy (LiZ). Mit einer Menschenkette protestierten rund 2000 Menschen gegen das französische Endlager-Projekt. Im kleinen lothringischen Bure soll der radioaktive Müll aus den 19 Atomkraftwerken 500 Meter tief vergraben werden. Mit der Aktion konnte die französische Anti-Atom-Bewegung in Zusammenarbeit mit lokalen Bürgerinitiativen die öffentliche Aufmerksamkeit auf die in Frankreich wenig reflektierte und weltweit ungelöste Endlager-Problematik lenken.

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