Newsletter vom Mi, 22/04/2015 - 21:59

AntiAtomFreiburg - Newsletter vom 22. April 2015

Hallo liebe Leute, heute mal ein paar Terminvorschläge, die wir Euch ans Herz legen wollen:

Samstag, 25. April, Samstags-Forum: Uranbergbau und Atomkraft - tödliche Folgen - Konflikte hier und in aller Welt

Sonntag, 26. April: Tschernobyl mahnt – Fessenheim abschalten!

Sonntag, 26. April: Philippsburg II abschalten – Atommüll stoppen!

Montag 11. Mai: Wohin mit dem Atom-Müll? Vortrag und Diskussion


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Samstag, 25. April, Freiburg i.Br. und Region :  

Uranbergbau und Atomkraft - tödliche Folgen - Konflikte hier und in aller Welt
Beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. und Mitveranstaltern am Samstag, 25. April, 10.00 bis 12.45 Uhr in der Universität, Freiburg Stadtmitte, Platz der Universität 3, Kollegiengebäude 1 Hörsaal 1221, berichten Günter Wippel, Menschenrechte 3000 e.V., und Dr.med Günter Baitsch, IPPNW-Schweiz, über "Uranbergbau: Konflikte und Strahlenopfer in aller Welt", Kurt Schmidt, BI Weisweil, zur "Bauplatzbesetzung Atomkraftwerk Wyhl 40 Jahre. Atommüll in Asse", Dr. Georg Löser, zu "29 Jahre Tschernobyl. 4 Jahre Fukushima", Klaus Schramm, Antiatomgruppe Freiburg, zum "Atomkraftwerk Fessenheim aktuell" und Christian Meyer, Klimaschutzverein March, zur "Stromversorgung Süddeutschlands beim Atomkraftausstieg." Für das Kurzseminar "Uranbergbau: Konflikte und Kampagnen in Afrika, Kanada und anderswo", um 13.30 Uhr, beim BUND, Wilhelmstr.24 a, Zugang Glacisweg, ist Anmeldung erbeten bis 24.4. vormittags an ecotrinova@web.de oder T. 0761-21687-30.
 
Der Eintritt ist frei. Die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik ist Schirmherrin der Gemeinschaftsreihe, die aktuell aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert wird.

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Sonntag, 26. April 2015: Tschernobyl mahnt – Fessenheim abschalten!

Vor 29 Jahren explodierte im ukrainischen Tschernobyl ein Atomkraftwerk mit katastrophalen Folgen. In Fessenheim ist das altersschwache und störanfällige AKW seit Jahrzehnten dennoch unverändert am Netz. Der französische Staatspräsident Hollande versprach die Abschaltung bis 2016, redet plötzlich jedoch vom Jahr 2017. Tag für Tag gefährdet es Leben und Gesundheit der Bevölkerung und produziert hochradioaktiven Müll, dessen Verbleib völlig ungeklärt ist.
 
Anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages ruft daher das grenzüberschreitende Aktionsbündnis „Fessenheim stilllegen – jetzt!“ zur Großkundgebung für einen sofortigen Stopp des AKW auf:

WANN: Sonntag, 26. April 2015, 11.15 Uhr
WO: AKW Fessenheim
WAS: Vorprogramm mit Trommeln, Liedern und Musik, ab 12 Uhr Redebeiträge

Infos zur Kundgebung sowie Hinweise zur Anreise:
http://bit.ly/1D8YWcX
Um 13.15 Uhr startet vom AKW Fessenheim der „Lauf für das Leben“ in Richtung Schönau:
http://www.von-fessenheim-nach-schoenau.de/
Sei auch Du dabei und hilf mit, Druck für eine schnellere Abschaltung des AKW Fessenheim zu machen – Tschernobyl mahnt!

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Sonntag, 26.04.2015, 13 Uhr – Marktplatz Philippsburg
Philippsburg II abschalten – Atommüll stoppen!

Mehrere Anti-Atom-Initiativen aus Südwestdeutschland rufen am
Tschernobyl-Jahrestag zu einer Demonstration zum Atomkraftwerk in Philippsburg auf.

In Philippsburg zeigt sich auf mehreren Ebenen das Dilemma der deutschen  Atompolitik. Der unverantwortliche Umgang mit Atommüll, die Gefährdung durch den  weiteren AKW-Betrieb von Block II, die Gesundheitsrisiken mit dem geplanten  AKW-Abriss von Block I führen in Philippsburg - wie überall - zu Protest und Widerstand.

1. Atom- und Castortransporte nach Philippsburg

In den nächsten Jahren stehen wieder CASTOR-Transporte aus den Plutoniumfabriken in Frankreich (5 Behälter) und England (21 Behälter) an. Die grün/rote Landesregierung in Baden-Württemberg hat schon die Bereitschaft signalisiert,  die 5 CASTOREN aus La Hague nach Philippsburg transportieren zu lassen. Seit  Jahrzehnten besteht der offizielle Umgang mit hochradioaktivem Atommüll aus unverantwortlichen Scheinlösungen. Die bisherige „Endlagersuche“ ist gescheitert, Gorleben nicht geeignet. Das Standortlager in Philippsburg, in das die CASTOREN verbracht werden sollen, ist nur für 40 Jahre genehmigt, ein Zeitraum, der nie und nimmer ausreicht, die bestehenden Endlagerpläne für hochradioaktiven Mülls in Deutschland umzusetzen. Das bestehende Endlagerkonzept hält einer kritischen Überprüfung nicht Stand. Jeder CASTOR-Transport hat eine hoch gefährliche Fracht und stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Auch deshalb lehnen wir die Rücktransporte deutschen Atommülls aus französischen und britischen Atomanlagen ab und kündigen unseren aktiven Widerstand an.

2. Philippsburg II abschalten – keine weiteres Tschernobyl

Auch im Normalbetrieb werden permanent radioaktive Partikel und radioaktive Gase abgegeben. In Langzeitstudien wurde ein erhöhtes Krebs- und Leukämierisiko durch AKWs nachgewiesen. Wer das Risiko der Atomkraft ausschalten will, insbesondere mit Blick auf das Desaster in Tschernobyl, muss Block 2 des AKW Philippsburg sofort abschalten, ebenso wie die bundesweit 8 weiteren noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke und alle industriellen Atomanlagen. Vorrangiges Ziel muss der Schutz der Biosphäre vor radioaktiven Emissionen sein.

3. Rückbau von Philippsburg I - Radioaktivität lässt sich nicht abschalten!

Die EnBW und die Landesregierung wollen in Philippsburg und in Neckarwestheim den raschen Abriss und behaupten, dies wäre gefahrlos möglich. Das ist unwahr. Durch den Abriss wird Radioaktivität in die Luft, den Boden und das Wasser freigesetzt. Freigegebenes und freigemessenes Abrissmaterial darf unkontrolliert verteilt werden. So kommt das radioaktive Material von Atomkraftwerken und Forschungseinrichtungen in unserem Alltagsleben an. Diese gesundheitsgefährdende Praxis lehnen wir ab. Sie dient nur der
Kostenminimierung der Atomkonzerne. Bis zur Klärung des langfristigen weiteren Umgangs mit dem Atommüll verbleibt er dort, wo er gerade ist und wird dort entsprechend gesichert.

Herzliche Einladung zur aktiven Teilnahme an der Demonstration!

Aufruf und Informationen zur Demonstration findet Ihr hier in der Rubrik
    Demo 26.04.2015
http://philippsburg-abschalten.de/demo-26-04-15

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Montag 11. Mai 2015, 19 Uhr
Wohin mit dem Atom-Müll?

Vortrag und Diskussion zum Stand von Endlagerdebatte und nuklearen bad banks

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt
Vortrag, Diskussion, Jos Fritz Café
Wilhelmstrasse 15, FR, Mo 11. Mai, 19 Uhr


Die Atommüll-Komission in Berlin arbeitet seit einem Jahr
schwerfällig, intransparent, ohne Bürgerbeteiligung und bisher
auch ohne Ergebnisse. Parallel dazu versuchen die großen
Energiekonzerne, allen voran e.on, die finanzielle Verantwortung
für Rückbau der AKWs und Endlagerung des Strahlenmülls
an die Allgemeinheit abzuschieben. Jochen Stay berichtet
über die Arbeit der Komission, die aktuellen Skandale der
Atomwirschaft und die .ausgestrahlt-Kampagne gegen e.on.

http://www.antiatomfreiburg.de/artikel/wohin-mit-dem-m%C3%BCll-vortrag-und-diskussion-zum-stand-von-endlagerdebatte-und-nuklearen-bad


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Eure AntiAtomGruppe Freiburg
www.antiatomfreiburg.de



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