INES-1-Unfall im AKW Fessenheim erst mit über einem Monat Verspätung publik

Karte von Super-GAU Fessenheim, klein

Am 22. Februar war der Reinigungs-Roboter eines Sub-Unternehmens in den offenen Reaktordruckbehälter von Block 1 des AKW Fessenheim gefallen. Erst mit über einem Monat Verspätung wurde dieser INES-1-Unfall heute publik. Die seit 2011 immer wieder angekündigte und immer wieder verschobene Stilllegung des Pannen-Meilers ist nach wie vor nicht absehbar.

CASTOR-Transport von Jülich nach Ahaus? | Gemeinden protestieren | Atomiker betreiben Obstruktion

In Jülich werden seit 2014 illegal 152 CASTOR-Behältern mit radioaktivem Müll gelagert. Immer wieder wird als eine von drei Optionen die Möglichkeit ventiliert, den Atom-Müll nach Ahaus zu verfrachten. Immer mehr Gemeinden in der Umgebung von Ahaus protestieren hiergegen. Längst wäre es möglich gewesen, in Jülich eine erdbebensichere Halle als Zwischenlager für den Atom-Müll zu bauen. Doch dies wird von den Atomikern am Forschungszentrum Jülich - dem ehemals berüchtigten "Kernforschungszentrum" - durch Obstruktion verhindert.

8 Jahre seit Beginn des Super-GAU von Fukushima: Region weiter stark verstrahlt

Schwarze Müllsäcke, Iitate

Nach Messungen vor Ort, die von Greenpeace vorgenommen wurden, ist die Region um das am 11. März 2011 havarierte AKW Fukushima Daiichi immer noch stark verstrahlt. Die staatlich verordneten "Dekontaminations"-Arbeiten der vergangenen acht Jahre blieben offenbar weitgehend wirkungslos. Greenpeace macht zudem auf das Leid der Aufräumarbeiter aufmerksam.

AKW Gundremmingen und Müllverbrennung | SPD Weißenhorn will Vertragsänderung

Weißenhorn und Landrat

Der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger hat die Anlieferung von radioaktivem Müll zur Müllverbrennungsanlage in Weißenhorn Ende Januar vorläufig gestoppt. Es wird sich aber erst noch herausstellen müssen, ob dies lediglich eine Maßnahme ist, um die BürgerInnen zu beruhigen oder ob tatsächlich Konsequenzen aus dem Skandal gezogen werden. VertreterInnen der örtlichen SPD bekunden, sich für einen endgültigen Stop der Anlieferung aus dem AKW Gundremmingen einsetzen zu wollen.

Radioaktiver Müll aus dem AKW Gundremmingen, eine Müllverbrennungsanlage in Weißenhorn und der Irrsinn des Freimessens

Weißenberg - heiterer Himmel

Seit drei Jahren wird radioaktiver Müll aus dem AKW Gundremmingen in der Müllverbrennungs-Anlage in Weißenhorn verbrannt. Wolfgang Fendt, Bürgermeister der schwäbischen Kleinstadt, rund 20 Kilometer südöstlich von Ulm, erfuhr davon - nach eigenem Bekunden - erst im Januar. Allein in den Jahren 2016 und 2017 wurden aus dem AKW Gundremmingen 33 Tonnen sogenannter freigemessener radioaktiv belasteter Müll nach Weißenhorn transportiert und dort verbrannt.

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