Protest gegen AKW-Forschung in Baden-Württemberg

AktivistInnen von Anti-Atom Karlsruhe haben heute (6. April) am Karlsruher Joint Research Center (JRC) gegen die EU-finanzierte AKW-Forschung protestiert. Das Institut auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), arbeitet an der Entwicklung neuartiger Atom-Reaktoren.

AKW Fessenheim: Erneut "Störfall" | Radioaktivität freigesetzt?

AKW Fessenheim

Erneut kam es im AKW Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze zu einem "Störfall". Reaktor 1 mußte gestern (Montag) gegen 18 Uhr heruntergefahren werden. Nach Angaben des Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF gab es Probleme mit einem Ventil. Wie immer heißt es, es gebe keine Gefahr für Mensch und Umwelt.

28. März 1979 | Der Atom-Unfall von Harrisburg

AKW Harrisburg (Three Mile Island)

In einem Atomkraftwerk bei Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania ereignete sich der bislang schwerste Atomunfall der USA. Eine teilweise Kernschmelze erzwang die Evakuierung der Umgebung, nachdem radioaktiv kontaminiertes Gas in die Atmosphäre entwichen war. Über die Zahl der infolge der freigesetzten Radioaktivität Getöteten und Erkrankten gibt es bis heute weit voneinander abweichende Angaben.

INES-1-Unfall im AKW Fessenheim erst mit über einem Monat Verspätung publik

Karte von Super-GAU Fessenheim, klein

Am 22. Februar war der Reinigungs-Roboter eines Sub-Unternehmens in den offenen Reaktordruckbehälter von Block 1 des AKW Fessenheim gefallen. Erst mit über einem Monat Verspätung wurde dieser INES-1-Unfall heute publik. Die seit 2011 immer wieder angekündigte und immer wieder verschobene Stilllegung des Pannen-Meilers ist nach wie vor nicht absehbar.

CASTOR-Transport von Jülich nach Ahaus? | Gemeinden protestieren | Atomiker betreiben Obstruktion

In Jülich werden seit 2014 illegal 152 CASTOR-Behältern mit radioaktivem Müll gelagert. Immer wieder wird als eine von drei Optionen die Möglichkeit ventiliert, den Atom-Müll nach Ahaus zu verfrachten. Immer mehr Gemeinden in der Umgebung von Ahaus protestieren hiergegen. Längst wäre es möglich gewesen, in Jülich eine erdbebensichere Halle als Zwischenlager für den Atom-Müll zu bauen. Doch dies wird von den Atomikern am Forschungszentrum Jülich - dem ehemals berüchtigten "Kernforschungszentrum" - durch Obstruktion verhindert.

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