Atommüll aus Jülich - Ab über den Atlantik?

Pressemitteilung der AAFr vom: 

Dienstag, 28. Oktober 2014

Dia- und Diskussionsabend mit Elke Brandes zu den geplanten AVR-Exporten in die USA am Mi., 5. November, 20 Uhr, im Strandcafé (Grethergelände)

Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung sind bemüht, mit den USA einen Deal abzuschliessen, der Geld in die Kassen der US Energiebehörde spült und dem Forschungszentrum Jülich ein lästiges Problem vom Hals schafft: den Atommüll aus dem pannenanfälligen Versuchsreaktor (AVR), für den es weder dies- noch jenseits des Atlantik ein "Entsorgungs"-Konzept gibt. Elke Brandes, Mitglied der Anti-Atom-Gruppe Freiburg, lebte für eine Weile in der Nähe der 'Savannah River Site', einem US Bombenkomplex in North Carolina. Dorthin, wo tonnenweise flüssiger Waffenmüll in undichten Fässern liegt, soll der AVR-Abfall abgeschoben werden. Durch ihre Kontakte zu amerikanischen und deutschen Aktivist_innen konnte Brandes eine internationale Kampagne initiieren, die den langjährigen Anti-Atom-Aktivisten Tom Clements im September auf eine Info- und Öffentlichkeitstour nach Deutschland brachte. Elke Brandes berichtet am 5. November, 20 Uhr, im Strandcafé (Grethergelände), 20 Uhr, über in die Probleme, die die Bevölkerung um die 'Savannah River Site' auch schon ohne Atommüll aus Jülich hat, von Tom Clements Deutschlandreise und der bilateralen Zusammenarbeit. Im Anschluß ist Zeit für Diskussion.