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Bundesweiter Widerstand gegen deutsche Brennelemente-Exporte

Stop des Brennelemente-Exports - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0

Atomkraft-GegnerInnen aus dem Raum Freiburg haben formellen Widerspruch gegen eine Export-Genehmigung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingelegt. Es geht um eine Lieferung aus der deutschen Brennelemente-Fabrik Lingen ans Schweizer AKW Leibstadt. Diesem juristischen Schritt hat sich am Montag auch der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein angeschlossen. Eine Gruppe norddeutscher Anti-AKW-AktivistInnen ist schon einen Schritt weiter und konnte - ebenfalls am Montag - in einem parallel gelagerten Fall einen ersten Erfolg vor Gericht verzeichnen.

50 Organisationen aus dem Dreyeckland unterstützen die "Fessenheimer Erklärung" | Kein "Techno-Centre" am Standort Fessenheim!

Anti-Atom-Solidarität - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0

Die Mitglieder der Anti-Atom-Gruppe Freiburg freuen sich zusammen mit der gesamten Anti-AKW-Bewegung im Dreyeckland, daß mittlerweile 50 Organisationen die "Fessenheimer Erklärung" unterzeichnet haben. Damit erteilen diese den Plänen des französischen Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF, am Standort des am 29. Juni stillgelegten AKW Fessenheim ein Techno-Centre zu errichten, eine gewichtige Absage.

BGE-Bericht "Teilgebiete" | Gorleben ist raus

Teilgebiete Endlager-Suche - Grafik: BGE - gemeinfrei

Am heutigen Montag hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den von Vielen mit Spannung erwarteten "Zwischen­bericht Teilgebiete" veröffentlicht. Es handelt sich um die erste "amtliche" Karte, auf der verzeichnet ist, wo in Deutschland nach einem tiefengeologischen Lager für hochradioaktiven Atommüll gesucht werden soll. 54 Prozent der Fläche Deutschlands sollen nun in den weiteren Etappen einer simulierten "Endlager-Suche" nach und nach auf die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen durchsucht werden. Positiv ist zumindest: Es ist jetzt endlich offiziell anerkannt, daß der Salzstock Gorleben nicht als "Endlager" für hochradioaktiven Müll taugt.

EnBW räumt Abtransport des RDB-Deckels in die USA ein | Landesregierung wußte Bescheid

Franz Untersteller strahlt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0

Nach der Aufdeckung des Skandals um den in die USA verschobenen Deckel des Reaktordruckbehälters (RDB) des stillgelegten AKW Obrigheim hat der baden-württembergische Strom-Konzern und AKW-Betreiber relativ schnell reagiert. EnBW-Pressesprecherin Bettina Meyer-Kirchner räumte mittlerweile ein, daß die Teile des in Stücke zersägten Deckels mit einem Gesamtgewicht von über 30 Tonnen zur "schadlosen Verwertung" an eine Firma in den USA geliefert wurden.

Biblis-CASTOR ab 30. Oktober zu erwarten

CASTOR-Transport - Foto: PubliXviewinG - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0

Das Atommüll-Bundesamt (BASE) hat am 17. September die Genehmigung für den CASTOR-Transport hochradioaktiven Atommülls aus der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield ins "Zwischen"-Lager des stillgelegten AKW Biblis erteilt. Diese war Anfang des Jahres wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. Aus zuverlässiger Quelle erhielt die Anti-AKW-Bewegung die Information, daß die CASTOR-Behälter im Zeitraum zwischen 30. Oktober und 5. November von Sellafield über den Nordsee-Hafen Nordenham und weiter per Bahn ins südhessische Biblis transportiert werden sollen.

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